Searchmetrics Essentials™ testen – kostenlos!

Als Ich vor nicht allzu langer Zeit Revenues.cc startete, setzte Ich mir das Ziel, stets die Creme de la Creme in dem Blog „zu behandeln“. In diesem Artikel geht es um Searchmetrics Essentials – ein Sahnestück der SEO-Welt, dass Ich mir leider (noch nicht) monatlich leisten kann. Interessierte Analysebegeistere, SEO-Starter und Affiliates, die pinguinisiert nach neuen Einkommensquellen suchen werden jetzt entweder keine Reaktion zeigen (aber auch nur dann nicht, wenn sie Searchmetrics nicht kennen) oder vor Freude explodieren und ihre Mac’s bekleckern. Hier die Nachricht:


Du kannst vom 18.05 bis zum 31.05 die Searchmetrics Essentials™ (ohne Export Credits) vollkommen kostenlos ausprobieren! Einfach auf der Seite anmelden und los geht’s Cowboy.

Ich habe natürlich gleich wieder ganz genau nachgeschaut und vermutet, dass das Ganze irgendwo einen Haken hat. Haken nicht gefunden und bei den netten Leuten angerufen… Das Internet mit seinen ganzen Rebill-Offers macht einen irgendwann noch paranoid… Also mal gleich nachgefragt „hat die Sache einen Haken? Muss Ich vor Ablauf des Testzeitraums kündigen?“. Die Antwort des kompetenten Herrn am Telefon: Kein Haken, nix kündigen. Geil Geil Geil (ich hoffe das wird nicht als Keyword-Stuffing gewertet jetzt).

Was kann Ich mit den Searchmetrics Essentials™ alles anstellen?

Stell mir einen Ferrari vor’s Haus und Ich fahr damit den ganzen Tag durch gut besuchte Fußgängerpassagen, auf den Uni-Campus, verkehrt in Einbahnstraßen und noch viel mehr solcher Späße. Nun hast Du die Chance, ein richtig gutes Analysetool für die Suchmaschinenoptimierung zu testen und weißt aber nicht, was Du genau damit anfangen sollst? Die Amerikaner würden ja jetzt wieder sagen „think outside the box“. Brauchst Du nicht, Ich habe hier ein paar Ideen für Dich gesammelt und gleich mal ein Beispiel dazu gebracht.

1. Penguinization check

Kurz gefasst: Check deinen Visibility-Verlauf auf Pinguin-Formen ^^ (Searchmetrics wirbt übrigens auch damit, dass Du Deine Seite auf die Auswirkungen des Pinguin-Updates testen kannst). In den Searchmetrics Essentials™ kannst Du einen weitreichenden Visibility-Report für eine beliebige Domain erstellen lassen. Wenn Du Dir also nicht sicher bist, ob Dein Projekt vom Pinguin Update betroffen ist, so kannst Du es spätestens jetzt herausfinden. Nun folgt ein kleiner Exkurs, bei dem Ich 4 Domains (zwei Gewinner und zwei Verlierer des Pinguin-Updates) hinsichtlich der beim Linkaufbau verwendeten Ankertexte verglichen habe. Es herrscht weitgehend die Meinung, dass das letzte Google Update es wesentlich auf die verwendeten Ankertexte abgesehen hatte. Ist ja auch ziemlich plausibel – viele Pseudo-Linkanbieter verlangen oft auch nur ein bis zwei Ankertexte und zugegebenermaßen habe auch Ich diesen Fehler immer wieder gemacht… Ich möchte die hier verglichenen Domains nicht nennen – finde es irgendwie nicht schön, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. Die Hardcore-Insider wissen bestimmt nach einem Blick auf die Charts eh Bescheid ;p

Verlierer #1:

(Der rote Pfeil zeigt den Tag, an dem der Besitzer dieses Projektes sicherlich eine oder mehr Tränen verloren hat um es mal gelinde auszudrücken)

Dazu gehörig habe Ich mit Excel ein Tortendiagramm erstellt, das die Verteilung der Ankertexte zeigt (Hinweis: Searchmetrics macht das für euch automatisch innerhalb von Sekunden! Habe es erst gecheckt, nachdem Ich manuell alle Linkdaten aus dem SEOMOZ Opensiteexplorer als CSV exportiert und in Excel weiterverarbeitet habe… also: Wenn ihr ähnliche Tests durchführen wollt, geht das mit Searchmetrics wesentlich schneller, sofern man keine Scheuklappen auf hat und sich nicht direkt in die Schlacht stürzt so wie Ich 😀 )

Verlierer #2:

Ganz viel Bla 🙁

Der nächste Kandidat kommt ebenfalls aus der Finanzwelt (ups, jetzt hab Ich doch einen Hinweis gegeben.. Shame on me! Die Spuren werden heißer)… Wieder der selbe Pinguin – wieder das gleiche Disaster mit den Emotionen und so (wo der Pfeil hinzeigt). Also wenn das ein EKG-Bild wäre… Hätte der Patient sicherlich jetzt ein großes Problem, denn wirklich aufwärts geht es nicht mehr 😀 (sorry für die flachen Witze, Ich kann mich einfach nicht zurückhalten – zurück zur Arbeit). Und auch hierfür habe Ich ein Tortendiagramm mit der Ankertextverteilung erstellt. Die Ankertexte sind bei dieser Website ziemlich ungeschickt gesetzt worden, da kaum Variationen (im Sinne von LSI oder wie auch immer…) vorkommen. Die Strategie, die hier verwendet wurde kann man mit einem Blick erkennen und was das Auge sofort sieht, hat der Algorithmus schnell aussortiert. Ich habe diesmal auf Bezeichnungen wie „Hauptkey“ usw. einfach verzichtet, da jeder Ankertext stets das Hauptkeyword beinhaltet. Der Domainname beinhaltet ebenfalls das Hauptkeyword, was die ganze Linkstruktur noch zweifelhafter aussehen lässt. Nun könnte jemand mit dem Einwand kommen, dass dieser Piechart so aussieht, als gäbe es sehr viele „Longtail-Ankertexte“ mit herzhaft-kreativen Variations à la Eminem-Freestyle – Ich schüttel mal mit dem Kopf und unterstelle, dass jemand bei dieser Domain bloß keinen Link setzen wollte, in dem mal nicht das Hauptkeyword vorkommt… Ziemlich schade, denn in dieser Finanznische gibt es viele Begriffe, auf die man noch optimieren hätte können.

Kommen wir zu den Gewinnern des Pinguin-Updates: Damit der Artikel hier nicht ausartet  und Ich endlich zu den weiteren tollen Dingen kommen kann, die dir die Searchmetrics Essentials™ sonst so bieten habe Ich die Gewinner-Domains jeweils zusammengefasst. Die Tortendiagramme habe Ich diesmal noch mit Searchmetrics erstellen lassen, damit Du auch weißt, wie diese aussehen.

Gewinner #1 & 2: Visibilities

Zwei Gewinnerdomains

Man sieht bei beiden Domains einen signifikanten Anstieg zum Zeitpunkt des Google-Updates. Betrachten wir die Verteilung der Ankertexte, sieht Winner #1 zunächst ähnlich aus wie Verlierer #1. Großartige Vielfalt an Ankertexten gab es auch beim Gewinner nicht. Um dies näher zu ergründen könnte man mit den Searchmetrics nun evtl. noch anzeigen lassen, welche (Unter-)Seiten wie häufig verlinkt wurden oder das allgemeine Backlink-Profil (IP-Diversity usw) vergleichen. Vielleicht lag es auch am Content? Es ist wirklich spannend, ein wenig nachzuforschen doch besser macht man es für die eigenen Projekte 🙂

Winner #2 hat mich ein wenig verblüfft. Fast 75 Prozent der Ankertexte sind ein Branding-Keyword. Die Gesamtzahl der Backlinks ist enooorm hoch, (XX.XXX) doch Ich denke, dass das prozentuale Verhältnis der Ankertexte (wenn überhaupt) das Ausschlaggebenste ist. Man kann jedenfalls aus solchen Analysen viel lernen, wenn man beim Linkbuilding nicht erneut Fehler begehen möchte.

2. Interessantes herausfinden 😉

Man kann sehr viel herumexperimentieren und so auf ziemlich kuriose und zugleich hilfreiche Dinge stoßen. Ich denke, es ist zurzeit kein Geheimnis, dass Web2.0 Seiten verdammt gut im Spiel sind. Unter den Visibility-Charts ist Blogspot.com derzeit ein Gewinner. Geht man in den Searchmetrics Essentials ™ nun auf Blogspot.com und analysiert mit einem Klick die Subdomain-Gewinner eben dieser Domain… Jaaa dann… Weißte bescheid, wa?! Mal schauen, was da derzeit angesagt ist:

O.o Kein Kommentar… Die vorletzte Spalte ist das Suchvolumen monatlich… Die Liste geht immer  und immer weiter und man muss die ganze Zeit schmunzeln. Soviel sag Ich mal dazu. Man kann das Ganze auch für die USA durchführen und stößt dann auf ein paar Blogs, die für TOP-Keywords aus dem Gesundheitsbereich auf den ersten Plätzen sind… Die Artikel wurden dabei erst vor wenigen Tagen erstellt, was die Vermutung bestätigt, dass man derzeit mit Web2.0 Seiten sehr gute Rankings erzielen kann.

3. Ideen für wertvolle Keywords „ausspähen“

Searchmetrics Essentials™ zeigt Dir unter Anderem auch, für welche Keywords eine Domain Rankings hat. Das ist für Dich selbst auch deswegen sinnvoll, weil Du eventuell gar nicht weißt, dass Du für ein tolles Keyword rankst (beyond Top 10 kommen nun Mal kaum Besucher und in Analytics & Co. sieht das dann irrelevant aus). In dem Fall lohnt sich ein Blick in die Essentials™ – denn was Du für Deine Domain analysieren kannst, das geht auch für andere Domains 🙂

Dabei kannst Du Deiner Fantasie freien Lauf lassen – Hauptsache, die Domain hat in Google hunderttausende oder Millionen von indexierten Seiten – denn dann musst Du die CPC-Tabelle nur noch mit einem Klick absteigend sortieren lassen und schon hast Du diverse Keywords mit etwa 20 Dollar pro Klick (laut Tabelle… es gibt auch Abweichungen im Google Keyword Tool). Ich habe selbst leider absolut keine Erfahrung mit Adsense-Seiten, doch diesen Prozess kann man für alle Competitionseiten wiederholen und somit an Keywords herankommen, die man vorher absolut nicht in Betracht gezogen hat.

Das war’s auch schon mit meinem Testbericht zu den Searchmetrics Essentials™. Natürlich gibt’s bei diesem tollen Tool noch extrem viele weitere Funktionen (z.B. im Bereich Social Visibility) doch in der Testphase habe Ich das Tool erst einen Tag lang ausprobiert. Wenn Dir dieser Artikel gefällt, kannst Du Deinen Account gerne über meinen Searchmetrics Empfehlungslink testen. Hast Du auch etwas cooles durch das Tool herausgefunden? Wenn ja, dann raus mit der Sprache – sharing is caring 😉

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