Affiliate Marketing lohnt sich nicht mehr…

Lohnt sich Affiliate Marketing

Hallo Leute,

ich habe mich lange nicht mehr hier blicken lassen. Der Grund dafür sind etwaige „Anhängsel“ aus der Uni (sprich: Klausuren) die Ich in der vergangenen Zeit abarbeiten musste. Da bleibt nicht viel Zeit zum Bloggen, denn irgendwie muss ja auch für das tägliche Brot gesorgt werden. In Sachen Affiliate Marketing höre Ich in letzter Zeit von immer mehr Leuten, die gerne einsteigen würden aber letztendlich an kleinen Dingen scheitern und dann behaupten, dass Affiliate Marketing „tot“ sei. Vorab: Der hier gewählte Titel dient lediglich der Provokation und um Dich, verehrter Leser, zur Diskussion anzuregen.

Lohnt sich Affiliate MarketingAffiliate Marketing ist immer noch nicht tot – ganz und gar nicht. AM wird auch in den nächsten Jahren nicht aussterben, da bin Ich mir ziemlich sicher. Der Hauptgrund, weshalb immer mehr Leute das Gegenteil denken ist, dass AM kein Kinderspiel mehr ist. Wenn Du vor drei Jahren noch einen Blog mit zusammengeschmissenem Content aufsetzen konntest, der nur zum Teil unique war, so wirst Du heute lange auf die organischen Besucherströme warten. Unsere verehrte Suchmaschine mit dem Anfangsbuchstaben „G“ scheint für die meisten Menschen der Hauptgrund gewesen zu sein, mit dem Affiliate Marketing zu beginnen. So schwer war es wirklich nicht, kostenlosen Traffic zu erhalten von dem man sogar leben konnte. Wer heute erfolgreich sein Geld mit AM verdienen möchte, der

  • braucht eine Sammlung von Skills, die einfach sitzen müssen (sowohl technischer, als auch kreativer Kontext).
  • darf sich nicht mehr auf organischen Suchmaschinentraffic verlassen.
  • braucht ein Brand – eine Marke die er etabliert.
  • muss Trends erkennen können, bevor sie am Höhepunkt oder gar am Anfang sind.
  • könnte mit den Methoden die bei uns so ziemlich 2011 sind auch noch mit einer für Yandex gebauten Webpräsenz voll punkten.
  • muss lernen, seine Komfortzone zu verlassen und Schema F den Rücken zuwenden.
  • sollte sich auf Social Media einlassen. Manche SEO’s sind da noch etwas zu sehr 2011. 😀

Das Problem mit dem Cashflow und wie man dem entkommen KANN

Wenn Du gerade vor einem neuen, selbstbestimmten Lebensabschnitt stehst indem Du Dein eigener Chef sein möchtest, so wirst Du in den meisten Fällen vor Allem eins benötigen: Genug Geld, um die nächsten X (X ist eine Variable die von Deinem Einsatz und ein wenig Glück sowie weiteren Faktoren wie Wissen abhängig ist) Monate ohne Einkommen zu überleben. Desweiteren auch genug Geld, um laufende Kosten zu decken. Der Cashflow ist gerade im Performance Marketing das A und O. Was bringt dir eine PPC-Kampagne die Du auf einen dicken ROI optimiert hast, wenn Du nicht über genügend Mittel verfügst, um sie auf eine monströse Geldquelle zu skalieren? Du musst immer beachten, dass nahezu jedes Affiliate Netzwerk nicht sofort auszahlt. Die meisten US-Netzwerke geben Dir zu Beginn nur einen NET-30 Plan. Du erhälst somit Deine Einnahmen erst 30 Tage nach Monatsende. Kein Netzwerk wird Dir sofort NET-7 gewähren, wenn Du noch nicht mit der Qualität sowie Quantität Deiner Leads bewährt hast.

Es gibt meiner Meinung nach nur drei Wege, dem zu entkommen: Du holst Dir einen Kredit… Ja, der gute alte Kredit. Fail! Mehr muss man dazu nicht sagen, oder? In 90% der Fälle endet das böse (geschätzter Wert). Um an gute Daten für stabile Kampagnen zu kommen, braucht man stets ein Testbudget. Dieses liegt bei Profis oftmals im vierstelligen Bereich. Das heißt, Pro-Affiliate Hans bläst einfach mal XXXX Dollar zum Fenster heraus, um überhaupt erstmal an Daten für seine Kampagnen zu gelangen. Unser Kredit impliziert noch keinen Erfolg. Got it? Weg Nummer zwei: Du hast nicht nur eine kleine, schäbige Affiliate Seite, sondern Du baust ein ganzes Business auf, das einen einzigartigen Touch aufweisen kann und vielversprechende Testwerte zeigt. Dann, aber nur dann könntest Du Menschen finden, die nicht wissen wohin mit dem Geld… und es Dir überlassen… es kostet Dich nichts. Nur Deine Seele :D. Scherz (für alle nichtscherzigen). Es kostet Dich ein wenig Autonomie. Kapitalgeber möchten immer das letzte Wort haben (spreche nicht aus eigener Erfahrung… aber von solchen Geschichten höre Ich immer wieder). Weg Nummer Drei: Du baust solange „semi-passives Einkommen“*** durch ein wenig Glück mit kostenlosen Methoden der Trafficgenerierung auf, bis Du nicht nur davon leben, sondern auch etwas zur Seite legen kannst. Hier gibt es die ein oder andere Methode, die durchaus noch funktioniert. Genau hier setzen unsere Internetgurus an, um Dir den letzten Cent aus der Tasche zu saugen. Jeder verdammte Salesletter im Bereich der Money-Making-Ebooks verspricht Dir kostenlose Trafficquellen, einzigartige Methoden sowie fast keinen Arbeitseinsatz. Alles Lüge, denn gerade im Free-Traffic-Bereich musst Du Dich erstmal abrackern, bis Du überhaupt den Traffic bekommst, den Du für Deine Zwecke konvertieren musst. Da ist es im Paid-Traffic-Bereich um einiges einfacher: Nach ein paar umfassenden Keywordrecherchen kannst Du Dich voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren: Deine Landingpage (sofern Du nicht direct linking oder gar nicht sehr gerne gesehene Dinge wie Cloaking betreibst). Also bleibt uns ohne großes Kapital nur eins übrig: Wir brauchen einen langfristigen Plan.

Konzentrier Dich nur auf eine Sache, Junge!

Bestimmt schonmal irgendwo gelesen, oder? Mich nervt’s zugegebenermaßen. Dieser Satz stimmt nur bedingt. Wir brauchen ein „Big Picture“, das wir verfolgen. Sich auf ein kleines Projekt beim SEO zu beschränken hat ein sehr großes Risiko: Du musst auf den Traffic warten, wenn Du ein SEO bist. Natürlich arbeiten wir darauf hin, doch am Ende steht die Frage wie Algorithmus Nummer 3.4.2.3.2.1.3.4.3.2.1.3.4 auf unsere Anstrengungen reagiert. Desweiteren sollte man zu Beginn viele – sagen wir 10 – Methoden ausprobieren, um für sich selbst festzustellen, was am besten funktioniert. Risiken streuen, Baby! Alles, was keine Früchte trägt sollte (sofern man nicht diese krasse Vorahnung hat, dass daraus in naher Zeit doch etwas wird) einfach verworfen werden, um weitere Qualen zu vermeiden. Konzentriert man sich von da an nur noch auf die – sagen wir 3 – gewinnbringenden Projekte, so wird man schnell seinen eigenen Stil gefunden haben. Hinter jeder der Methoden die Du in diversen Ebooks findest steckt ein wenig Wahrheit. Es gilt, seine Fantasie spielen zu lassen und diese Methoden auf Bereiche anzuwenden, die gerade stark im Trend sind. „Focus on one project at a time“ ist sicherlich bei PPC-Kampagnen sehr wichtig. Dort solltest Du kontinuierlich Daten auswerten und Deine Schlussfolgerungen in Taten umsetzen. Wer ganz neu im Affiliate Marketing ist, sollte von Anfang an keine Mühen scheuen und erst einmal seinen Bereich finden.

***semi-passives Einkommen: Da Ich in der Szene von vielen Nörglern gelesen habe, dass es kein passives Einkommen gibt (da man stets an seinen Projekten rumbasteln muss, damit diese nicht abstürzen) schreibe Ich mal „semi“ davor um zeitraubenden Diskussionen aus dem Weg zu gehen.

photo credit: danielmoyle via photopin cc

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